Ataraxie`s Dobermann

Willkommen auf meiner Homepage!

 

Seit 2005 habe ich einen vom VDH und DV anerkannten und geschützten Zwingernamen, unter welchem im Jahr 2006 zum ersten mal ein Wurf auf die Welt kam.

 

Ataraxie`s ist griechisch und bedeutet „Unerschütterlichkeit“, oder auch „innere Kraft und Stärke“; eine grundlegend wichtige Charaktereigenschaft für eine Gebrauchshunderasse, zu der auch der Dobermann gehört. Sie befähigt ihn, bei ensprechend körperlicher und geistiger Förderung auch innerhalb der Familie ein zuverlässiger Gefährte zu sein.

 

 Der Dobermann ist in erster Linie ein Gebrauchshund, der auch ausgestellt werden kann; und nicht umgekehrt. Aus diesem Grund achte ich bei meinen Würfen immer darauf, dass die Leistungsbereitschaft nicht verloren geht, aber auch die Anatomie dem des Rassestandards des Dobermannes entspricht.

 

Mein erklärtes Zuchtziel jedoch ist vorrangig, einen gesunden Hund zu züchten. Bei der heutigen Situation der Rassehunde-Zucht kann es nicht mehr nur darum gehen, den nächsten Weltmeister im Sport oder den nächsten Weltsieger in der Schau zu züchten.

 

 Meine Maßstäbe als Grundlage für eine züchterische Verbindung sind:

 

 

- Meine Zuchthündinnen sind unter Berücksichtigung Ihres Lebensalters allen nötigen wie auch darüber hinaus vielen weiteren, meiner Meinung nach wichtigen Untersuchungen unterzogen worden, die zumindest zum momentanen Zeitpunkt jede feststellbare vererbliche Erkrankung ausschließen.

 

- Meine Zuchthündinnen werden regelmässig (i.d.R. einmal jährlich) einem kompletten Herz-Check mit Ultraschall und einem 24-Stunden-Holter-EKG unterzogen.

 

- Meine Zuchthündinnen sind im "Doberman diversity project" registriert, einem freiwilligen Zusammenschluss von Genetikern, Züchtern, Deckrüdenbesitzern und Hundehaltern, die sich ernsthafte Gedanken um die Gesundheit der Rasse machen.

 

- Aufgrund der bedenklichen Zunahme von DCM-Fällen immer jüngerer Hunde, habe ich persönlich beschlossen, meine Hündinnen frühestens in einem Alter zwischen 4 und 5 Jahren in der Zucht einzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie schon 2 - 3 Holter-Untersuchungen hinter sich, und man kann ihre gesamte gesundheitliche Stabilität viel besser beurteilen.  (Juni 2018)

 

- Als Deckrüde kommen nur Hunde in Frage, die mindestens 7 Jahre oder sogar älter sind und nachweislich noch immer gesund und vital sind und die nach wie vor zumindest phänotypisch unter keiner Erbkrankheit leiden. Eine altersmässige Ausnahme würde ich nur bei einem Rüden machen, dessen Linien ich sehr gut kenne und relativ gut absehen kann, was sich aus einer Verpaarung mit ihm ergibt.

 

- Auch der Deckrüde sollte auf bestimmte Erbkrankheiten, die testbar sind, untersucht sein, und vor allem eine aktuelle, komplette Herzuntersuchung mit dem 24-Stunden-Holter-EKG vorweisen können. Im optimalen Fall ist auch der Deckrüde DDP-getestet und auf alle verfügbaren Marker und Erbkrankheiten gescreent.

 

- Bei der Kombination der Ahnen innerhalb der Verpaarung versuche ich, so viel Ahnenvielfalt wie möglich für die Welpen zu erhalten. Dies ist inzwischen mit Hilfe des oben erwähnten Projektes und mit Unterstützung von erfahrenen Genetikern möglich.

 

- Die Ahnenreihen sowohl von Vater wie Mutter eines geplanten Wurfes versuche ich, so weit wie möglich hinsichtlich ihrer eigenen Gesundheit und Langlebigkeit wie auch der ihrer weiteren Nachkommen und Geschwister zu analysieren. Hierbei an gute und ehrliche Informationen zu kommen, ist eine extrem schwierige Geschichte. Schon Monate VOR einem geplanten Wurf beginne ich mit den Nachforschungen, fahre hierfür schon auch mal ein paar hundert Kilometer, um Züchter/Hundehalter (nicht nur in Deutschland) zu treffen.

 

- Darüber hinaus sollten Rüde und Hündin nicht nur geno- sondern auch phänotypisch zueinander passen. Die charakterlichen Eigenschaften zweier Hunde optimal miteinander zu verbinden, ist der schwerste Teil in der Zucht, das Ergebnis ist leider nicht immer so, wie man es sich aufgrund der Eigenschaften der Eltern versprochen hat. Deshalb ist es wichtig, bei einer Erstlingshündin einen Rüden zu nehmen, dessen Erbkraft sich bereits in vorhandenem Nachwuchs beurteilen lässt. Eine Hündin, die bereits Nachkommen hat, an welchen man sehen kann, was sie hauptsächlich vererbt, kann dann auch mit einem Rüden verpaart werden, der noch keine Nachkommen hat.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite!