Ehemalige Zuchthündinnen

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen alle meine ehemaligen Zuchthündinnen vorstellen.

Sie bleiben unvergessen, und in Dankbarkeit für die tollen Welpen, die sie uns geschenkt haben.


Aline vom Wilden Süden

(Vysan van Hof ter Eeckhout / Medina von der Räuberhöhle)

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23.12.2001 - 17.04.2007

IPO3, AD, ZTP V1B,

vWD-frei, Dilute-frei, Augen frei

letzte Herzuntersuchung im März 2007: keine Anzeichen einer DCM

COD: Darmverschluss

Mutter meines A-Wurfes (6/0)

Biene war eine tolle Hündin, mit einem hervorragenden Formwert und sehr guter Arbeitsveranlagung. Charakterlich war sie einwandfrei, hatte ein ganz klares Wesen, gehörte zu den etwas "hyperaktiven" Typen, die man in der Rasse gerne findet, und hat mir beim Arbeiten viel Spass gemacht. Sie war meine erste eigene Dobermann-Hündin und hat mir die Liebe zur Rasse Dobermann mitgegeben. Als Zuchthündin hatte sie leider ihre Probleme; obwohl sie eine große und kräftige Hündin war, hat sie sich mit der Geburt ihrer Welpen sowohl physisch wie psychisch schwer getan. Sie zeigte noch einige Zeit danach dann auch Anfälle aus dem epileptischen Formenkreis, als deren Ursache ich heute das Geburtstrauma verantwortlich mache. In dieser Zeit habe ich sehr mit ihr gelitten, es hat mir das Herz gebrochen, jedes mal, wenn sie einen Krampfanfall hatte. Ein weiterer Wurf wäre mit ihr nicht in Frage gekommen. Ihre Nachkommen waren ausschließlich Jungs. Sie haben diese Krankheit zum Glück nicht geerbt, aber sie sind nicht in die Zucht gegangen.


Lucy vom Schmiedbauergut

(Jano von Bayern / Cendra von Carnarius)

Besitzer: Jürgen und Andrea Gutbrod

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26.09.2003 – 13.08.2016

IPO3, VPG3, AD, ZTP sg1A, vWD-Träger, Dilute-frei, Augen frei

COD: Altersschwäche

Mutter meines B-Wurfes (4/3)

Lucy kam zu mir in Zuchtmiete und hat mir mit dem B-Wurf einen tollen Wurf geschenkt. Sie war eine umgängliche, freundliche, aber nie aufdringliche Hündin gegenüber Menschen. Obwohl sie nicht mir gehörte, hatte sie in jeder Phase ihrer Trächtigkeit und vor allem bei der Geburt und während der Säugezeit ihrer Welpen absolutes Vertrauen zu mir. Im Sport war sie eine sehr gute, pflichtbewusste Hündin, was sich in ihren Erfolgen niedergeschlagen hat. Lucy war Teilnehmerin an der IDC WM 2008 und zwei mal Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaft DV in 2007 und 2009. Lucy war eine sehr gute Mutter, die problemlos ihre Welpen zur Welt gebracht und gepflegt hat. Aus dem B-Wurf ging der erfolgreiche Rüde AX Big-Ben hervor, der Deutscher Meister und IDC-Weltmeister geworden ist. Lucy erreichte ein traumhaftes Alter von knapp 13 Jahren.


MC Performance Claudette (Goliath von der Krillenburg / Maggie von der Krillenburg)

Stamm-Mutter meiner Zucht

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24.02.2007 – 05.03.2015

IPO3, AD, ZTP V1A,

vWD-frei, Dilute-frei, Augen frei, herzuntersucht

COD: Krebs (lt. TA nicht erblich bedingt)

Mutter meines C-Wurfes (4/4), D-Wurfes (2/2) und E-Wurfes (4/2)

Claudette (Odi) war eine sehr schöne, kompakte, mittelgroße und harmonisch aufgebaute V-Hündin mit sehr guter Knochenkraft und einem schönen Kopf. Gleichzeitig besaß sie alles, was das Sportlerherz begehrt: sie war leistungsstark, triebbeständig und belastbar und zeigte sich jederzeit arbeitsbereit. Im Schutzdienst überzeugte sie durch ihre energischen Angriffe und ihr angeborenes hervorragendes Griffverhalten. Mit ihr wäre ich jederzeit durch „einen Wald voller Räuber“ gegangen, sie hätte nicht gezögert, mich zu beschützen. Sie war auch zuhause ein unbestechlicher Wächter von Haus und Hof. Und trotzdem war sie – wenn ich die Leute hereingelassen habe – ein umgänglicher und freundlicher Hund. Odi war ein besonderer Hund für mich, sie war mein Seelenhund. Als Zuchthündin und Mutter von drei Würfen war sie klasse. Instinktsicher und problemlos. Aus ihrem ersten Wurf gingen die bekannten Zuchthunde Capone, Casanova und Cubalibre hervor, sowie El Kubra, Emil (Teilnehmer der DV DM und IDC WM), Egon (gekört auf Lebzeit sg1A) und Erwin aus ihrem letzten Wurf. Aus ihrem zweiten Wurf stammt der erfolgreiche Rüde AX Diablo, der auf der IDC WM 2016 als bester Hund für Ungarn startete und den 5. Platz belegte. Mit 7 Jahren hatte Odi einen Unfall, und in der OP-Narbe im verbliebenen Lymphgewebe entwickelte sich Krebs, der zuerst langsam in die Milchleiste einwanderte und sich dort als Mammatumor festsetzte. Ein Jahr später begannen die Lymphdrüsen unter ihre Achsel auch anzuschwellen und Krebs zu entwickeln. Bis dahin hatte sie dank homöopathischer Behandlung noch beschwerdefrei leben können, aber ab dem Moment ging es dann ganz schnell. Ich musste sie im Alter von 8 Jahren erlösen. Ich vermisse sie noch heute.


Ataraxie`s El Kubra

(Axel von Schattenjäger x MC Performance Claudette)

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geb. 22.10.2012

66 cm, 34 kg

BH, IPO2, ZTP sg1A

HD-frei, ED-frei, Spondylose-frei, CES-frei, keine vererblichen Augenkrankheiten, vWD-Träger, Dilute Dd, Epilepsie-frei, Narkolepsie-frei, frei von degenerativer Myelopathie, DVDob-frei, ALT normal/niedrig, PDK4-frei, DCM2-1Kopie, herzuntersucht (Ultraschall + 24Std-Holter EKG) in 2015 / 2016 / 2017 / 2018 / 2019 (derzeit DCM-frei)

Feragen getestet (auf über 140 Merkmale und testbare Erbkrankheiten)

Embark-getestet (auf über 160 Merkmale und testbare Erbkrankheiten)

registriert im Doberman-Diversity-Project

Mutter meines F- und H-Wurfes

 

El Kubra ist ein absoluter Charakterhund, immer aufrecht, mit guten Nerven, mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein und einer noch ausgeprägteren Willensstärke. :-) Zuhause ist sie auf eine imponierend souveräne Art meine allerbrävste, hat von klein auf keine Probleme mit dem Alleine bleiben gehabt. Diese freundlich-souveräne und offene Art zeigt sie auch gegenüber Menschen. Draußen und auf dem Hundeplatz ist sie allerdings schwer zu bremsen, zeigt eine hohe Arbeitsfreude, ist jederzeit einsatzbereit. Kubra würde am liebsten IMMER arbeiten, sie ist ein echter Workaholic. Sie bietet sich immer aktiv an, arbeitet am liebsten mit mir, aber sie hat auch kein Problem damit, wenn jemand anderes mit ihr arbeitet, im Gegenteil: Hauptsache sie DARF arbeiten! :-)

 

Sie imponiert durch ihre konstant trieb-beständige und extrem korrekte Unterordnung von der ersten bis zur letzten Minute. Im Schutzdienst ist sie für mich aufgrund ihrer Willensstärke nicht ganz einfach zu führen. Sie arbeitet korrekt, mit ungewöhnlich derben Griffen am Helfer, die IMMER voll sind. Auch für Anfänger in Sachen Schutzdiensthelfer ist sie ein fantastischer Lehrmeister: Sie verzeiht jede ungeschickte Aktion, lässt sich nicht verunsichern und sucht sich ihren vollen Griff von ganz alleine. Kubra ist zudem bemerkenswert belastbar und zeigt einen beeindruckenden Wechsel von Gehorsam in die Aktion und umgekehrt. Sie ist einfach ein Klassehund!

 

Kubra hatte zwei sehr große, sehr schöne Würfe mit 11 bzw. 9 Welpen nach zwei verschiedenen Rüden. Sie hat beide Würfe trotz der Größe ganz problemlos gemeistert. Aus beiden Würfen sind sehr gut veranlagte Hunde hervorgegangen. Auch Kubra hat ihre Vererbungskraft bewiesen. Mit insgesamt 20 Nachkommen von ihr, bin ich der Meinung, hat sie genug geleistet und ihre Spuren verdientermaßen in der Zucht hinterlassen. Da auch drei Brüder von ihr in der Zucht sind, gibt es inzwischen genügend Nachkommen über ihre Linien. (Allerdings nur sie als einzige Hündin ist diejenige, die meine originale maternale Linie weitergegeben hat. :-) )

Aus diesen Gründen habe ich sie aus der Zucht genommen (Januar 2018). Sie darf nun bei mir einfach alt werden und wird irgendwann ihre Enkel "betreuen". :-)


Brückdendorfer Azzra

(Chendo van de Fivelborgh x Ataraxie`s Cubalibre)

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geb. 02.08.2013

64 cm, 30 kg

BH, BGH 1, IGP1, ZTP sg1A

HD-frei, ED-frei, Spondylose-frei, CES-frei,

keine vererblichen Augenkrankheiten,

vWD-Träger, DVDob-Träger, Dilute DD,

frei von erblicher Epilepsie, Narkolepsie-frei, frei von degenerativer Myelopathie, ALT normal,

PDK4-frei, DCM2-frei, Long QT-Syndrom-frei, herzuntersucht (Ultraschall + 24Std-Holter EKG)

in 2016 / 2017 / 2018 / 2019 (derzeit DCM-frei)

Feragen getestet (auf über 140 Merkmale und testbare Erbkrankheiten)

Embark-getestet (auf über 160 Merkmale und testbare Erbkrankheiten)

registriert im Doberman-Diversity-Project

Mutter meines G-, I- und J-Wurfes

 

Azzra stammt zwar aus dem finnischen Zwinger Brückendorfer, stammt aber mütterlicherseits aus meiner Zucht ab und ist somit Trägerin meiner original maternalen Zuchtlinie. Ihre Existenz verdankt sie einer einmaligen Kooperation zwischen Raili (Besitzerin von AX Cubalibre), Hanna (der Züchterin Brückendorfer) und mir: Raili hat ihre Cubalibre der Zucht zur Verfügung gestellt, Hanna ihren Zwinger, und die Planung des Wurfs bzw. der Verpaarung geschah durch mich. Insofern ist auch meine Azzra zu 100 % eines meiner Babies. :-)

Azzra wurde in ihrem ersten Lebensjahr von einem guten Freund sehr liebevoll aufgezogen. Aufgrund tiefgreifender familiärer Veränderungen in dessen Leben konnte er sie aber nicht behalten. So zog Azzra im August 2014 für immer bei mir ein.

Die Ahnentafel von Azzra ist etwas ganz besonderes: Über ihren Vater Chendo gibt es nur drei direkte Nachkommen in Deutschland, und das sind Azzra und ihre beiden Schwestern. Da Chendo nur eine Starter-ZTP hatte, konnte er in Deutschland nicht zur Zucht verwendet werden. Insofern ist Azzra mit ihrer Blutführung eine interessante und wichtige Alternative zu den gängigen Leistungs- und Schaulinien.

Azzra ist klein, quirlig, sehr temperamentvoll, extrem freundlich und liebenswürdig zu allen Menschen, ihr Charme ist einfach umwerfend. :-)

Im Sport ist sie trieblich sehr hoch gelagert. Durch ihre Grösse ist sie extrem wendig und schnell in allem, was sie tut. Ihr Schutzdienst ist aus diesem Grund spektakulär: Superschnelle Anbisse am Helfer, wirksame und harte Griffe und ihr unnachahmlicher Einschlag im langen Gang zeichnen sie aus. Azzra ist prüfungsmässig vielleicht nicht so weit gekommen wie andere Hunde ihres Alters. Das liegt aber nicht an ihren Qualitäten, sondern daran, dass sie zum einen erst im Alter von einem Jahr zu mir kam, zum anderen daran, dass mir zwischen Hauptberuf, meinen Welpenwürfen und der Ausbildung von zwei Hunden einfach nicht genügend Zeit geblieben ist. An ihrem genetischen Potential ändert das aber nichts, sie ist und bleibt meine Supermaus!

Nach insgesamt 3 Würfen habe ich Azzra nun aus der Zucht genommen. Auch sie darf jetzt bei mir einfach alt werden, und auch sie wird hoffentlich irgendwann ihre Enkel betreuen. :-)