B A R F

Es gibt viele Seiten, die sich mit BARF beschäftigen.

Es gibt viele Seiten, die sehr gut erklären, was in Fertigfutter enthalten ist, welche Inhaltsstoffe unter welchen Bezeichnungen "versteckt" sind.

Und es gibt viele Seiten, die einem Neu-Einsteiger in Sachen BARF sehr gut erklären, worauf er beim barfen achten muss.

Ganz unten auf der Seite finden Sie ein paar Links mit weiterführenden Seiten zu diesem Thema.

Deshalb werde ich hier nicht die ganze Thematik BARF hier aufführen, sondern ich möchte Ihnen nur mal anhand eines ganz einfachen Vergleichs "Inhaltsstoffe Fertigfutter" gegenüber "Inhaltsstoffe natürliche Nahrung" vor Augen führen, was sie Ihrem Hund anbieten. Mit gutem oder weniger gutem Gewissen, das müssen Sie selbst entscheiden.

Gängiges Fertigfutter für erwachsene Hunde einer bekannten Marke

BARF - Mahlzeit für einen erwachsenen Hund



1 Portion aus dem Futtersack

 

Zusammensetzung:

Mais,

Geflügelprotein (getrocknet),

Maisfuttermehl,

Tierfett,

Rindfleisch (getrocknet),

tierisches Eiweiß (hydrolysiert),

Rübentrockenschnitzel,

Maiskleberfutter,

Mineralstoffe,

Fischöl,

Sojaöl,

Hefen,

Hydrolysat aus Krustentieren,

Hydrolysat aus Knorpel.
(Anmerkung: die Inhaltsstoffe, die an erster Stelle stehen, machen den höchsten Anteil im Futter aus. Fleisch steht hier erst an 4. Stelle! Mais dagegen an erster. Wenn man bedenkt, dass ein Hund ein Carnivor, also ein Tier-Fresser und kein Vegetarier ist, müssten einem schon hier Bedenken kommen.)

 

Zusatzstoffe:
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:
Vitamin A (16.000 IE/kg),

Vitamin D3 (1.000 IE/kg),

E1 [Eisen] (50 mg/kg),

E2 [Jod] (5,1 mg/kg),

E4 [Kupfer] (10 mg/kg),

E5 [Mangan] (66 mg/kg],

E6 [Zink] (197 mg/kg),

E8 [Selen] (0,09 mg/kg),

Taurin (0,3 g/kg),

(Anmerkung: Da die Inhaltsstoffe eines jeden FeFu erhitzt werden müssen, um Keime abzutöten, gehen hierbei auch die natürlichen Vitamine kaputt. Die aufgeführten Vitamine sind also in jedem Fall in SYNTHETISCHER Form nachträglich wieder zugesetzt.)

 

Konservierungsstoffe,

Antioxidantien.

(Anmerkung: Dass dies in jedem Fall und immer reine Chemie ist, muss nicht extra erwähnt werden)

Rindfleisch

1 Hühnerkarkasse

püriertes Gemüse aus Karotten, Apfel, Fenchel, Feldsalat

1 Esslöffel Leinöl

1 Esslöffel Quark

 

Und hier die ganzen Inhaltsstoffe, alle in natürlicher Form vorhanden!

 

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RINDFLEISCH

 

Rindfleisch enthält hochwertiges Eiweiß, lebenswichtige Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

 Darüber hinaus zählt Rindfleisch zu den idealen Eiweiß-Lieferanten

 

Das Fleischeiweiß enthält besonders viele lebensnotwendige, so genannte unentbehrliche, Aminosäuren. Diese benötigt der Körper zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß (z. B. Muskulatur).

 

Vitamine

 Rindfleisch versorgt den Körper mit vielen Vitaminen, beispielsweise den wichtigen Vitaminen B1, B2 und B6. Einen wichtigen Beitrag leistet Rindfleisch auch bei der Vitamin B12-Versorgung. Vitamin B12 kommt in nennenswerten Mengen nur in tierischen Lebensmitteln vor. Es erfüllt u. a. wichtige Funktionen im Rahmen der Bildung roter Blutkörperchen.

 

Rindfleisch zählt außerdem zu einem wichtigen Lieferanten des Vitamins Niacin: Niacin spielt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel von Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten.

 

Mineralstoffe

Schon 150 Gramm Rinderfilet enthalten 3,5 Milligramm Eisen. Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und damit mitverantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut.

 

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HUEHNERKARKASSE

 leicht verdauliches, hochwertiges Calcium in natürlicher Form

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KAROTTE

Reich an Carotin

 

Unter allen Gemüsearten enthalten Möhren am meisten Carotin, das darin sowohl in Form von Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) vorkommt. Vitamin A ist unter anderem wichtig für unsere Sehfähigkeit, insbesondere das Nachtsehen, aber auch das Immunsystem und das Zellwachstum.

 

Inhaltsstoffe von Karotten

 

Vitamine der B-Gruppe, vor allem Vitamin B6, B1 und B2.

 

Vitamin C 

 

Vitamin E

 

Außerdem sind Karotten reich an verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen wie

 

Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink,

 

Eiweiß (Protein), 3,6 Gramm Ballaststoffe

Fett verbessert die Aufnahme von Carotin. Zusätzlich sollte man die Möhren gut zerkleinern – dadurch wird die Aufnahme von Carotin verbessert.

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APFEL

 

Nährwerte pro 100 g Apfel

 

Brennwert

217–228 kJ (52–55 kcal)

Wasser

85 g

Eiweiß

0,3 g

Kohlenhydrate

11,4 g

- davon Zucker

10,3 g

- Ballaststoffe

1 g

Fett

0,4 g

Vitamine und Mineralstoffe

Vitamin C

12 mg

Calcium

7 mg

Magnesium

6 mg

Kalium

144 mg

 

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FENCHEL

 

Das starke Fenchelaroma ist übrigens das Ergebnis eines hohen Gehaltes an ätherischen Ölen. Die ätherischen Öle sind zu einem massgeblichen Teil für die gesundheitlichen Heileigenschaften des Fenchels verantwortlich. Sie unterstützen die Verdauung, wirken entzündungshemmend und stärken den Magen. Zudem fördern sie die Durchblutung und regen die Leber- und Nierentätigkeit an.

 

Der Fenchel liefert überdies reichlich Vitalstoffe wie

 Kalium

 Kalzium (Eine Portion Fenchel zu 200 g enthält ungefähr gleich viel Kalzium wie ein Glas Milch, ist aber weitaus gesünder und leichter verdaulich.)

 Eisen (spielt im Körper eine sehr wichtige Rolle, da es für den lebensnotwendigen Sauerstofftransport essenziell ist. Eisen stärkt die Muskeln, sorgt für ein schönes Hautbild und ist wichtig für die Haare, Nägel und Schleimhäute.)

 Betacarotin (kann im Organismus zu Vitamin A umgewandelt werden. Dieses ist wichtig für das Wachstum, die Schleimhäute, die Blutkörperchen, den Stoffwechsel und die Augen.)

 Vitamin B (Die Vitamin-B-Gruppe umfasst 8 Vitamine – Fenchel enthält abgesehen von Vitamin B12 alle B-Vitamine. B1 stärkt das Herz und die Muskeln, hilft Stress zu verarbeiten, weshalb es auch "Nervenvitamin" genannt wird. Folsäure ist im Körper hingegen wichtig für Wachstumsprozesse, die Zellteilung und eine gesunde Blutbildung.)

 Vitamin C (wirkt antioxidativ und fängt somit die freien Radikale. Infolgedessen wird das Immunsystem gestärkt und Infekte werden abgewehrt. Zudem fördert Vitamin C die Eisenresorption, so dass mehr Eisen aus der Nahrung aufgenommen werden kann als dies ohne Vitamin C der Fall wäre.)

 Vitamin E (schützt die Gefässe und das Herz.)

 

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FELDSALAT

 

Nährwerttabelle: Feldsalat (pro 100 Gramm)

 

Energie

 

kcal

14

Fett

 

   

Kohlenhydrate

 

gesamt (g)

1

Mineralstoffe (mg)

 

Natrium (Na)

4

Kalium (K)

420

Calcium (Ca)

35

Magnesium (Mg)

10

Phosphat (P)

50

Eisen (Fe)

2,0

Zink (Zn)

0,5

Vitamine

 

Beta-Carotin (µg)

3900

Vitamin E (mg)

0,6

Vitamin B1 (mg)

0,07

Vitamin B2 (mg)

0,08

Vitamin B6 (mg)

0,25

Folsäure (µg)

145

Vitamin C (mg)

35

 

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 LEINOEL

 

  • zehn Prozent gesättigte Fettsäuren (z. B. Stearinsäure, Palmitinsäure) und
  • etwa 18 Prozent einfach gesättigte Fettsäuren sowie
  • etwa 72 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. Omega-6-Linolsäure, Ölsäure, Omega-3-Linolensäure) enthalten.
  • Schleimstoffe mit einem Anteil von etwa sechs Prozent sowie
  • Lecithin, Eiweiß, Cadmium und Linamarin mit insgesamt etwa 20 Prozent
  • Neben dem Provitamin A sind auch die Vitamine B1, B2 und B6, C, D, E und K in Leinöl enthalten.
  • Weitere Inhaltsstoffe sind Sterine, Fol-, Pantothen- und Nicotinsäure.
  • Auch enthält es Spurenelemente (z. B. Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Jod, Kupfer, Natrium). Die im Leinöl enthaltenen Lignane (hormonartige Stoffe) fördern durch ihre antioxidative Wirkung zudem die Gesundheit.

 

 


Während der FeFu Hund Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr jedes mal dieselbe synthetische Komposition in seinen Napf gefüllt bekommt, bekommt der BARF-Hund seine frischen Inhaltsstoffe immer wieder neu zusammengesetzt. Mal gibt es statt Rindfleisch, Lamm, dann Pansen, Wild oder Fisch. Dann gibt es statt Gemüse mal einen Obstbrei mit Banane, Birne und Apfel. Es gibt statt Quark mal einen weissen Joghurt, Buttermilch oder Hüttenkäse. Es gibt mal Hagebutte, Zucchini oder auch mal eine gekochte Kartoffel. Der BARF Hund ist in der Lage, seinen gesamten Vitamin- und Mineralstoffbedarf regelmässig in kleinen oder grösseren Abständen mit natürlichen Vitalstoffen wieder aufzufüllen, während der FeFu Hund ein Leben lang mit seinen synthetischen Stoffen klar kommen muss. Wer da noch mit gutem Gewissen FeFu gibt, der hat entweder kein Herz für sein Tier, oder nichts verstanden.